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Aktualisiert: 24. Mai

Zum Projekt Binga Nnam* : feministische Entwicklungspolitik aus der Praxis heraus

“Wie gelingt eine wirksame und nachhaltige Autonomisierung von ländlichen Frauen?”



In Kamerun stellen Landfrauen 71,6% der formellen und informellen landwirtschaftlichen Arbeitskräfte und produzieren mehr als 85% der konsumierten Nahrungsmittelprodukte, so die Ministerin für Frauen- und Familienförderung, Marie-Thérèse Abena Ondoa. Dabei stellen sie nur 3% des industriellen Agrarsektors.

Trotz der Bemühungen der kamerunischen Regierung im Bereich der allgemeinen und beruflichen Bildung liegt die Alphabetisierungsrate in den ländlichen Gebieten unter 50% und Frauen sind besonders davon betroffen.

In einer Zeit, in der Kamerun die ungleichmäßige Verteilung von Ressourcen deutlich reduzieren, die Gleichstellung der Geschlechter fördern, die Bildung und den Zugang zu menschenwürdigen Arbeitsplätzen für junge Menschen, insbesondere für Frauen,vorantreiben möchte, erweist sich das Projekt Binga Nnam als eine nachhaltige Lösung, insbesondere wegen seines hohen Potenzials für die wirtschaftliche Befähigung von Armut bedrohten Bevölkerungsgruppen in ländlichen Gebieten durch die praxisorientierte Förderung der Autonomisierung von Landfrauen. Das Wort Binga Nnam ist aus der in La Lekie (Departement der Region Centre in Kamerun) meist gesprochenen lokalen Sprache Eton und bedeutet einheimische Frauen.

Mit diesem Projekt soll, ausgehend von der ersten Auflage vom Wettbewerb Ndëng! werden ländliche Frauen, darunter viele junge und alleinerziehende Mütter, darin unterstützt, wirtschaftlich autonomer zu sein, über ihre Rechte als Frauen und Mütter sensibilisiert und dadurch zur Selbstbestimmung im Sinne vom UN Nachhaltigkeitsziel Nr. 8 befähigt.


Das Team von ASID Europe e.V. freut sich besonders über den erfolgreichen Beginn der Aktivitäten, die im Rahmen dieses Projekts, das in Kooperation mit der Organisation ASID Cameroon entstanden ist und umgesetzt wird. Wir hoffen damit, einen Beitrag zur wirksamen und nachhaltigen Autonomisierung von ländlichen Frauen in Kamerun, besonders in der Region La Lekie, zu leisten.


Ausführliches Programm beim Klicken:



„Gefördert von der Stiftung Nord-Süd-Brücken mit finanzieller Unterstützung des BMZ"



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