

ven. 16 janv.
|Berlin Global Village
Decolonize Fairtrade und feministische Ansätze: Machtkritische Perspektiven auf (g)lokale Entwicklungszusammenarbeit
Die fehlende Sichtbarkeit dekolonialer und feministischer Perspektiven in der entwicklungspolitischen Praxis und Fragen zu globaler Verantwortung und der Möglichkeit gerechterer, partnerschaftlicher Kooperation werden thematisiert. Wir, ASID Europe, freuen uns auf euer zahlreiches Erscheinen !
Heure et lieu
16 janv. 2026, 18:00 – 20:00
Berlin Global Village, Am Sudhaus 2, 12053 Berlin, Deutschland
À propos de l'événement
ASID EUROPE präsentiert:
Podiumdiskussion
DECOLONIZE FAIR TRADE UND FEMINISTISCHE ANSÄTZE
Machtkritische Perspektiven auf (g)lokale Entwicklungszusammenarbeit !
Im Mittelpunkt der Veranstaltung stehen die fehlende Sichtbarkeit dekolonialer und feministischer Perspektiven in der entwicklungspolitischen Praxis sowie die Frage, wie globale Machtverhältnisse, Geschlechtergerechtigkeit und nachhaltige
Zusammenarbeit miteinander verwoben sind. Dies wird am Beispiel von Fair Trade besonders deutlich: Trotz zahlreicher Initiativen zu nachhaltigem Wirtschaften bestehen weiterhin ungleiche Machtverhältnisse zwischen Akteur:innen des Globalen Nordens und Südens. Auch Geschlechtergerechtigkeit wird weiter nur unzulänglich beachtet. Produzent:innen, insbesondere Frauen im Globalen Süden, sind in Entscheidungsprozessen des Fairen Handels oft nicht gleichberechtigt eingebunden, während Handels- und Zertifizierungsstrukturen meist durch nördliche Organisationen dominiert werden. Diese Strukturen müssen auch auf ihre koloniale Vergangenheit hin thematisiert werden, da diese auch heute noch internationale Zusammenarbeit und Kooperation beeinflusst. Norden.
